Bin wohl nicht der erst, der auf das Projekt des EOS Magazines aufmerksam macht. Und um ehrlich zu sein, habe ich den Link vom Malte ja auch schon am 17. September aus seinem Twitter Stream gefischt. Allerdings, habe ich ihn erst jetzt wieder in meinem ToDo-Ordner gefunden.
(Und wehe einer sagt jetzt etwas über meine GTD-Skills!)
Wo war ich. Ach ja, dem EOS Magazin ist es gelungen einen Baum die vielen Möglichkeiten des Web 2.0 beizubringen. Keine Ahnung wie lange die dafür gebraucht haben, doch seit neustem präsentiert er (also der Baum) auf seiner eigenen Seite in Videos und Bildern sein näheres Umfeld und verrät einem wie es ihm geht.
Mittlerweile hat der sogar schon fast 5.000 Freunde bei Facebook. Ich weiß zwar immer noch nicht, warum sich das EOS Magazin diese Mühe gemacht hat, doch die Idee ist einfach genial.
Och, eigentlich nicht wirklich, aber wenn ihr schon fragt.
Mein Auto konnte ich nach drei Tagen wieder von der Werkstatt abholen. Es war die Zylinderkopfdichtung, was auch sonst! Naja, 436,00 € später habe ich meinen Kleinen endlich wieder in die Einfahrt stellen können und war nicht mehr auf Freunde oder Taxis angewiesen, wenn ich mal wieder nen Döner wollte.
Neben meinem Auto, habe ich auch noch ne Erkältung bekommen. Traf sich ganz gut, da ich nach dem ganzen Trouble mit dem Auto und meinem undichten Dach wirklich ein wenig Ruhe gebrauchen konnte.
Dabei merkte ich jedoch, dass ich langsam aber sicher normal werde. Früher verwandelte ich mich bei jeder Erkältung in eine Schleim- und Schnotterschleuder. Ständig musste ich niesen und wenn mein Körper dann nicht mehr konnte, unterdrückte er jedes Kribbeln in der Nase bis ich wie ein kleines Mädchen heulte. Das einzig gute an dieser Form der Erkältung, ich wusste stets, dass sie nach drei Tagen vorbei sein würde.
Dieses Mal ist es eine stinknormale Erkältung, die jeder von euch schon mal hatte. Allerdings zieht sie sich trotz 6 Tonnen Medikamente bereits 1 1/2 Wochen hin. (Vielleicht sollte ich mein Geld zurück verlangen.)
Während ich also krankheitsbedingt in meiner Festung der Einsamkeit gefangen bin, folge ich Marcels Aufruf und vertreibe mir die Zeit mit PKMN. Es ist mir zwar noch nicht gelungen meinen Gameboy wieder zu finden, aber für den Mac gibt es mittlerweile ja auch genügend Emulatoren und so. So dämlich man dieses Spiel auch finden kann, es macht süchtig und zwar jeden! Außerdem bin ich überrascht, wie viel ich noch von damals behalten habe.
Jetzt könnte man glauben, dass sich mein Leben langsam wieder normalisiert. Ich meine selbst ich, dachte für einen kurzen Moment “dat Schlimmste hast de jetzt erst mal überstanden”. Doch kaum war dieser Gedanke in meinem Oberstübchen gefasst, spendierte mir mein Vermieter und die billigen Arbeitsgehilfen, die mein Dach flicken sollten, ein neues Bett - genauer gesagt ein Wasserbett. Und da sie anscheinend glaubten, dass würde noch nicht reichen, bauten sie mir noch schnell nen Springbrunnen an meine Decke. Richtig, den Deppen ist es erneut nicht gelungen mein Dach vernünftig abzudichten.
Zu blöd nur, dass ich leider nicht in der Wohnung war als es anfing zu regnen und so konnte ich nichts mehr retten. Die Matzrazen und das gesamte Bettzeug sind für den Müll. Und ich bin mal wieder gezwungen in der Wohnstube zu campieren.
Doch ich gebe nicht auf. Mein Vermieter darf jetzt erst mal ne Fachfirma beauftragen und anschließend mir ausreichend Geld in den Rachen werfen, damit ich mir ne neue Spielwiese ins Schlafzimmer stellen kann. Bis dahin ziehe ich weiter in die Welt hinaus und jage noch ein wenig. Mein All-Stars Team könnte schon noch Verstärkung gebrauchen.